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6 Fakten, warum eine neue Webseite nichts bringt

Immer das ewige Gejammer, warum man eine neue Webseite haben muss. Hier die gängigsten Fakten dazu.
 
Stage Image: 

Fakt #1: Eine neue Webseite schlägt auf die Finanzen

"Wieder müssen wir Geld in die Hand nehmen. Eine neue Webseite kostet viel zu viel und bringt nichts. Lieber werfen wir das Geld zum Fenster raus, da ist es besser angelegt. Unsere Webseite haben wir erst vor vier Jahren neu gemacht, das reicht."

Unsere Meinung dazu:
Abstreiten kann man das nicht. Eine neue Webseite kostet Sie auf jeden Fall etwas. Aber die neue Webseite wird ein anderes Ziel haben. Heute soll eine Webseite nicht nur informativ sein, sondern ein Instrument zur Förderung des Verkaufs sein. Kunden informieren sich heute übers Internet. Die Google Anfragen sind in den letzten Jahren enorm gestiegen. Damit Sie nun davon profitieren können, müssen Sie den Kunden mit Mehrwertinformationen auf Ihre Webseite bringen, mit dem Ziel Sie in sogenannte Promoter (Fürsprecher) umzuwandeln

Fakt #2: Mehrwert fehlt

"Eine neue Webseite bringt uns überhaupt nichts. Wie sie ist, reicht uns und wir wüssten nicht einmal, was man besser machen kann. Ausserdem funktioniert sie so wie sie ist."

Unsere Meinung dazu:
Der Mehrwert einer Webseite ist heute fast grenzenlos. Eine Webseite hilft Ihnen:

  • zu zeigen, dass Sie als Unternehmen existieren
  • Sie zu kontaktieren
  • Informationen an Ihre Kundschaft zu geben
  • neue Kunden zu akquirieren
  • Kundenbindung zu verstärken
  • Verkäufe zu steigern
  • Kunden zu unterstützen
  • mit Ihren Kunden zu interagieren
  • mit fremden Personen zu interagieren
  • Wissen zu transferieren
  • im Wettbewerb ein Vorreiter zu sein
  • zu verstehen, woran Ihre Kunden interessiert sind

Fakt #3: Google kennt uns bereits

"Google kennt uns schon lange und mit unseren drei Topkeywords stehen wir an erster Stelle. Bei der Eingabe von diesen Begriffen stehen wir zuoberst - das reicht. Und ja nichts ändern, das macht alles kaputt."

Unsere Meinung dazu:
Google ist die Suchmaschine, welche von 70% der Internetuser verwendet wird. Google setzt einen Algorithmus ein, der Ihre Webseite untersucht und bewertet und schlussendlich ihr ein Ranking in Google zuordnet (Google Ranking). Im Moment scheint für Ihre aktuelle Webseite alles noch perfekt zu sein. Sie befinden sich auf den vorderen Rängen, mit gewissen Keywords sogar auf dem Podest. Doch schon morgen könnte Google neue Kriterien in ihren Algorithmus aufnehmen, welcher Ihre Webseite schlechter einstufen wird. Am 21. April 2015 teilte Google beispielsweise mit, dass Webseiten mit einem Responsive Design besser eingestuft werden, dies aufgrund der Tatsache, dass mobile immer relevanter wird (mobile first!). Anfangs 2016 hat Google weiter angekündigt, dass die User Experience zur Einstufung im Google Ranking immer wichtiger wird. Somit müssen auch Sie mit Ihrer Webseite auf die Änderungen von Google reagieren und Ihre Webseite stets anpassen. Folgendem sollten Sie bezüglich User Experience Beachtung schenken:

  1. Bringen Sie neue User auf Ihre Webseite mit interessanten Themen
  2. Stellen Sie eine Webseite online, welche den User nicht aufgrund Farben, Schrifgrössen, Usbaility etc. verärgert
  3. Bringen Sie den User dazu, dass er sich nach dem ersten Besuch wiederholt auf Ihre Webseite begibt.

Dies fördert die On-Page-Time für Ihre Webseite, welche Einfluss auf Ihr Ranking haben wird.

Fakt #4: Kundenzufriedenheit bezüglich Webseite ist vorhanden

"Unsere Kunden kennen die Webseite und sie scheinen zufrieden zu sein mit dem, was wir Ihnen bieten. Es hat sich noch nie jemand beschwert."

Unsere Meinung dazu:
"Ihre Kunden SCHEINEN zufrieden zu sein mit Ihrer Webseite."

  • Können Sie diese Aussage bestätigen?
  • Welche Tools nutzen Sie dazu, um dies zu überprüfen?
  • Wissen Sie, aufgrund welcher Massnahmen Ihre potentiellen Kunden in Ihr Geschäft kommen?
  • Haben Sie schon einmal intensiv mit Ihren Kunden über Ihre Webseite gesprochen?
  • Erfüllt sie Ihren Sinn und Zweck?
  • Welchen Mehrwert geben Sie Ihren Kunden über die Webseite?
  • Welchen Mehrwert bietet Ihrer Seite gegenüber der Webseite Ihres Konkurrenten?
  • Sprechen Sie Ihre Personas mit Ihrer Webseite an?

Fakt #5: Eine neue Webseite bedeutet Mehrarbeit

"Eine neue Webseite beschehrt uns nur Mehrarbeit und diese Zeit haben wir im Moment nicht."

Unsere Meinung dazu:
In vielen Fällen ist das oft das Killerkriterium, wenn es um die Erstellung einer neuen Webseite geht. Man ist sich im Unternehmen bewusst, dass Zusatzarbeiten in der Bewirtschaftung der Webseite anfallen werden und oft sind dafür keine Ressourcen vorhanden. Auch andere Unternehmen haben die Zeit dafür gefunden und falls es Ihnen nichts gebracht hätte, hätten Sie bereits die ganze Webseite eingestellt und aufgegeben. Oder was macht Ihre Konkurrenz?

Eine Webseite im Jahr 2016 ist komplett anders ausgerichtet als dies vor 10 Jahren der Fall war. Die Webseite ist ein Mittel dazu, um mit Ihrer Kundschaft zu interagieren. Sie stellen eine Kundenbindung her und müssen sie aufrechterhalten. Das erreichen Sie, wenn Sie fortlaufend unternehmensrelevante Informationen auf Ihrer Webseite veröffentlichen und Ihre Kunden mit Newsletter auf dem Laufenden halten.

Ja, es entsteht Mehrarbeit. Aber diese Mehrarbeit soll auch einen Nutzen mit sich bringen und den werden Sie garantiert in Erfahrung bringen. Sie erhöhen Ihren Traffic auf der Webseite, Sie werden Zusatzverkäufe machen und sicherlich neue Interessenten gewinnen. Aber, Sie benötigen dazu ein Konzept und eine Strategie.

Fakt #6: Bewirtschaftung der Webseite ist extern

"Alles, was wir online schalten, geben wir unserem ITler weiter. Er stellt das ganze dann zur gewünschten Zeit online. Das läuft optimal. Und falls wir eine neue Inhaltsseite benötigen, erstellt er diese blitzartig."

Unsere Meinung dazu:
Wie oft haben Sie sich geärgert, dass Sie nicht einen kleinen Satz einfach selber ändern könnten? Schon wieder müssen Sie Ihren IT-Verantwortlichen kontaktieren, damit er die Änderungen für Sie vornehmen kann. Die Lösung dazu ist der Einsatz eines Content-Management-System (CMS). Sie erhalten einen Zugang zu Ihrer Webseite (ja, warum muss eine externe Person Ihre Webseite verwalten, wenn Sie der Eigentümer sind?), damit bewirtschaften Sie sie eigenständig und sind befähigt Inhalt zu erstellen, wie Sie das gerne möchten. Passt Ihnen ein Text oder Bild nicht, dann ändern Sie es wieder. Eine Webseite muss leben. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass keine Nebenkosten entstehen und redundante Arbeiten wegfallen. Heute sind wir soweit, dass wir das CMS - wir nutzen Drupal - mit anderen Anwendungssystemen verbinden können, die Sie in Ihrem Unternehmen bereits im Einsatz haben. Damit kann erreicht werden, dass Prozesse zwischen Ihrer Webseite und Ihren Anwendungstools automatisiert werden und Sie nur ein Tool bewirtschaften müssen. 

Fazit

Analysieren Sie Ihr Unternehmen und fragen sich dazu, was Ihre Konkurrenz im Onlinebereich alles umsetzt. Probieren Sie zu verstehen, was das Ziel der Webseite ist. Falls Sie das nicht nachvollziehen können, dann wird wahrscheinlich kein Konzept vorhanden sein. Umso besser für Sie. Definieren Sie eine Digitalstrategie, sowie was Sie mit Ihrer Webseite genau erreichen möchten. Eine Webseite wird heute anders eingesetzt als vor 10 Jahren. Sie sind derjenige, der aktiv werden muss. Je früher Sie beginnen, desto grösser wird der Vorsprung gegenüber Ihrer Konkurrenz sein.

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