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Inspiration aus dem Big Apple

Wie ich einen Monat in New York verbrachte und was ich mit nach Hause nahm
 
Stage Image: 

Unser UX und Screendesigner Fabian Künzli legt mit der zweiten "netnode story" nach. Was es genau mit diesen "netnode stories" auf sich hat, lesen Sie unter "Die Menschen die netnode ausmachen". Kurz - wir (die Mitarbeiter von netnode) erzählen unsere Geschichten und ermöglichen Ihnen damit einen Blick hinter die Kulissen.


Im vergangenen Sommer hatte ich die Möglichkeit, rund einen Monat in New York zu verbringen. Mein Ziel war es, wieder mal aus der Komfortzone auszubrechen und stattdessen in ein Meer von Inspiration, Spannung und unglaublicher Vielfalt einzutauchen.

So kam es, dass ich Mitte Juli den Big Apple erreichte und mein AirBnb-Zimmer im Viertel Chelsea in Manhattan beziehen konnte. Die Lage hätte nicht besser sein können: Ich war umgeben von einem riesigen kulinarischen Angebot, hippen Bars, vielen jungen Leuten und konnte direkt auf die 7th Avenue und das in der Nacht beleuchteten Empire State Building schauen.

7th Avenue in Chelsea, Manhattan

 

Was ich in New York vorgefunden habe, hat meine Erwartungen bestätigt - nein, sogar weit übertroffen: Die Mischung von unterschiedlichsten Leuten erzeugt eine energiegeladene aber trotzdem friedliche Stimmung. Rempelt man jemanden aus Versehen an, entschuldigt man sich unmittelbar. Missachtet man aber ungeschriebene Gesetze, erntet man böse Blicke. Beispielsweise sollte man nicht an einem Zebrastreifen warten, wenn kein Auto in Sichtweite ist. Oder auf dem Gehsteig ist ganz klar Rechtsverkehr angesagt.

Meine Tage starteten meistens damit, dass ich mir in einem der unzähligen Coffee Shops etwas zum Frühstücken holte und anschliessend zu WeWork Chelsea lief. In diesem Coworking Space hatte ich für einen Monat einen flexiblen Arbeitsplatz gemietet und konnte Software-Entwickler, Werbetexter und andere Co-Worker kennenlernen. So konnte ich auch von New York aus einige Arbeiten für netnode und mein Studium erledigen.

WeWork Chelsea

 

Während meinem Aufenthalt hatte ich die Gelegenheit, Leute vom Drupal NYC Meetup kennenzulernen und konnte einen UX and Data Event bei den Pivotal Labs besuchen. Auch in guter Erinnerung behalte ich «Live at the Archway» in Dumbo, was regelmässig von HUGE Inc. durchgeführt worden ist. Wie man es von HUGE kennt, gab es eine neu entwickelte Lichtshow zu bewundern und auch mit der Phhhoto App wurde fleissig experimentiert.

Die amerikanische Arbeitswelt behalte ich als sehr unkompliziert in Erinnerung. Beim Vorstellungsgespräch muss man eher die Frage "Kannst du das?" beantworten als dass man ein Universitätsdiplom vorweisen muss. Durch die enorme Anzahl an globaltätigen Grossunternehmungen auf einer derart kleinen Fläche entsteht zudem ein äusserst wertvoller und spannender Austausch auf hohem Niveau. 

Google's New York Office

 

Das Eintauchen in die New Yorker Kultur war ebenfall sehr eindrücklich. So steht einem zu jeder Uhrzeit eine Unmenge an Möglichkeiten offen um etwas zu unternehmen. Die Vielfalt an Konzerten, kostenlosen Theateraufführungen, Comedy-Shows, tollen Restaurants, Sport-Events, Parks etc. ist riesig und man muss bei dieser Qual der Wahl wohl oder übel akzeptieren, dass man nicht alles sehen kann.

Bryant Park Film Festival

 

Was mich in New York sehr beeindruckt hat ist, dass dort jeder, v.a. im Vergleich zur Schweiz, mehr Verantwortung für sein eigenes Leben trägt. Harte Arbeit wird dort oft auch dementsprechend honoriert und man kann es mit sehr viel Fleiss und etwas Glück zu grossem Erfolg bringen. Leider kann man aber auch sehr tief fallen, wenn man vom Pech verfolgt ist.
Reich und arm, jung und alt, Hispanics, Asiaten, Afroamerikaner, Europäer, Amerikaner usw. treffen in New York auf engstem Raum aufeinander. Das erzeugt eine inspirierende Dynamik die einen mitreissen lässt und einem wirklich anspornt. Viel mehr als ich es von der Schweiz gewohnt bin, arbeitet man in New York - oder generell in den USA - selbstbewusster an seinem eigenen kleinen Traum. Und: Man kriegt Respekt und Unterstützung dafür. Ich versuche nun diese Art, Ideen zu betrachten und Freunde bei ihren Plänen zu unterstützen auch vermehrt hier in der Schweiz zu leben.

Es war für mich eine sehr inspirierende und lehrreiche Zeit in New York und ich empfehle jedem, auch einmal für einige Wochen an einen fremden Ort zu ziehen und in das dortige Leben einzutauchen. Man kann nur gewinnen - es lohnt sich!

Aussicht über Manhattan vom Empire State Building

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