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Internet of things (IoT) - Mein digitales zu Hause

Auch mein eigener Haushalt wird je länger je mehr digitalisiert. IoT lautet der magische Ausdruck. Lesen Sie hier, was alles bei mir zu Hause übers Internet läuft und gesteuert wird.
 
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Bis zum Jahre 2020 soll es weltweit mehr als 50 Milliarden (50’000’000’000) vernetzte Geräte - Internet of Things (IoT) geben. Sieben dieser Geräte stehen auch bei mir zu Hause. Sämtliche dieser kleinen Geräte und Helferlein verwende ich jeden Tag und sind mittlerweile nicht mehr aus meinem täglichen Leben wegzudenken.

Aber zuerst will ich zeigen, was eigentlich das Internet of Things ist (in englisch):

Best IoT überhaupt: Club-Mood von Philips Hue

Damit hat meine IoT Leidenschaft eigentlich so richtig begonnen. Dabei bin ich über den Philips Hue Starterkit eher zufällig gestolpert. Drei Birnen mit einem E27 Gewinde sollten es sein, für Esszimmerlampe. In über 16 Millionen Farben sollen diese Birnen leuchten, wurde mir versprochen, und sie lassen sich per App steuern. Schon war ich überzeugt. Fix die Birnen gekauft und in die Esszimmerlampe reingeschraubt, mit der dazugehörigen Bridge verbunden und in Betrieb genommen. Mittlerweile leuchten die Leuchtmittel von Philips Hue in der halben Wohnung. Sei es als indirekte Beleuchtung im Wohn- und Esszimmer oder auch als Nachttischlampe im Schlafzimmer. Um den Schlossfrieden zu wahren, habe ich dann auch noch einen entsprechenden Hue-Schalter installiert, da Hue die vorhandenen Lichtschalter überflüssig macht bzw. nicht mehr verwendet werden können.

Richtig cool werden die Leuchten aber erst, wenn man noch den Online-Dienst IFTTT in Verbindung mit der Beleuchtung bringt. So lässt sich das Licht automatisch steuern, wenn sich die Sonne hinter dem Horizont hinabsenkt oder eine bestimmte Lampe beginnt zu flackern, wenn eine E-Mail vom Chef eintrifft.

Nach dem Licht noch der passende Sound von Sonos

Internetradio war schon immer wieder mal Thema und das eine oder andere Stück hat es auch bis ins Wohnzimmer geschafft. Allerdings war es immer nur so eine halbwegs zufriedenstellende Lösung. Ich wollte etwas, was sich via Mobile-App steuern lässt und keine Bluetooth Verbindung braucht.
So fiel schlussendlich meine Wahl auf die Geräte von Sonos. Die Boxen lassen sich auch ohne Handy bedienen (zumindest an- und ausschalten, sowie die Regelung der Lautstärke). Sämtlich nur erdenkliche Internet-Sender lassen sich darüber abspielen. Mittlerweile stehen drei Geräte verteilt in der Wohnung, welche sich sehr einfach zusammenschalten lassen.
Mit der geeigneten App zappeln die Lampen von Hue im Takt der Sonosboxen.

 

Natürlich ist auch die Wetterstation im Netz

Wer mal eine Wetterstation in der Wohnung stehen hat, will nie mehr darauf verzichten. Wobei meine Netatmo-Station weit mehr als nur ein Thermometer ist. So misst sie draussen nicht nur die Temperatur, sondern auch Luftqualität, die Luftfeuchtigkeit und den Luftdruck. Dasselbe natürlich auch in der Wohnung. Da hat man aber sogar einen Sonometer verbaut, mit welchem ich die Lautstärke in der Wohnung messen und aufzeichnen kann. Wofür ich das brauche, fragen Sie sich jetzt sicher. Falsche Frage, ich weiss es auch nicht. Aber wenn der böse Einbrecher kommt, erhalte ich im Büro ein Push-Nachricht.
Auch hier wieder sehr spannend die Verknüpfung mit dem Online-Dienst IFTTT. So zum Beispiel kann ich meine Wohnzimmer-Stehlampe im blauen Licht erscheinen lassen, wenn morgens die Temperatur unter 0° Celsius gesunken ist.

Man nimmt nicht leichter ab damit aber trotzdem

Jawohl, auch die Körperwaage ist mittlerweile ein IoT bei mir zu Hause. Diese verbindet sich blitzschnell mit dem heimischen W-Lan und schon könnte meine Waage eigentlich auch twittern. Nämlich jedesmal wenn ich sie hervornehme, mich draufstelle und zum Beispiel ein bestimmtes Gewicht überschritten ist. Da ich aber Twitter nicht zuspamen will, habe ich auf diese Funktion verzichtet. So oder so das beste Feature an der Waage ist, dass sie erkennt, welcher Mitbewohner auf der Waage steht und so die Einträge direkt im richtigen Konto speichert.
Sehr wahrscheinlich können Sie es sich schon denken, dass die Möglichkeiten an Spielereien mit IFTTT schier ins unermessliche steigen.

Schritte, Puls, Aktivitäten: Wearables

Momentan ziert eine Polar A360 mein Handgelenk. Diese misst meine tägliche Aktivität, Schritte und Kalorien. Zusätzlich kann ich die verschiedenen Sporteinheiten messen und anschliessend direkt in das WWW hochladen. Vor dem A360 Messband trug ich eine Polar Loop und noch füher die Fitbit One. Auch hier wieder; wirklich lustig wurde es mit der Fitbit und der Verbindung mit IFTTT. Hatte ich meine 10’000 Schritte pro Tag nicht erreicht, blinkten meine Wohnzimmer Lampen in einem nervigen rot abends um 22:00 Uhr.
Hier noch ein Tipp vom Profi: Schalten Sie solche Sachen aus, wenn Sie eine Wohnung nicht alleine bewohnen. Solche Experimente stossen nicht überall auf die selbe Begeisterung wie bei mir.

Der gute alte TV wird zum IoT

Nun klar, der TV ist nicht per se ein IoT Gerät (wobei mittlerweile ja eigentlich alle einen SmartTV besitzen). Vor aber ca. 6 Monaten habe ich mein Cablecom Abo und gleich den entsprechenden Anschluss gekündigt und seither wurde mein alter TV doch ein IoT Gerät. So streame ich nun das TV-Programm via einen Google Chromecast vom Handy oder Laptop auf den TV. Eines der wenigen Geräte, das ich nicht mit IFTTT verbunden habe.
Ach ja, vielleicht auch noch spannend. Anstelle eines Internet-Anschluss via Cablecom, habe ich mir ein zusätzliches Mobileabo mit entsprechendem 4G-W-Lan Router gekauft. Das reicht für das wohnungsinterne W-Lan und fürs Streaming komplett. Da kann man auch gleich noch ein paar Franken Abokosten sparen.

Mein eigener Sonnenaufgangswecker

Last but not least ist auch mein Wecker ein IoT Gerät. Zwar ist es nur ein altes Handy, aber als Wecker erfüllt es seine Dienste perfekt. Wobei der Wecker am Handy nur der Notfallwecker ist. Als eigentlicher Wecker steht eine Kugellampe mit einer Hue-Birne auf dem Sideboard. Die beginnt 30 Minuten vor dem eigentlichen Zeitpunkt langsam an zu Leuchten und weckt mich entspannt mit einem fast richtigen Sonnenaufgang. Sozusagen mein DIY-Sonnenaufgangswecker.

Fazit

Die Digitalisierung findet nicht nur in Ihrem Büro oder Arbeitsstelle statt, sondern auch zu Hause im Wohnzimmer, Schlafzimmer, Keller, Garage oder wo sonst auch immer. Ich bin sehr gespannt, was ich in fünf Jahren alles mit dem Handy oder sonst einem Gerät steuern werde.

Quellen: http://www.computerwoche.de/a/das-internet-der-dinge-herausforderung-fue...

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