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Newsletter Serie mit 22 Ratschlägen zum Thema Online Marketing und Inbound Marketing.
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Warum Sie Inbound Marketing und User Experience kombinieren sollten

Damit Inbound Marketing funktioniert, ist es wichtig, dass der User begleitet wird.

Ohne Inbound Marketing wenig Traffic, ohne User Experience weniger Anfragen. Sorgen Sie dafür, dass Ihre User mit den richtigen Mitteln auf Ihrer Webseite zum Ziel kommen.

Kleines Warmup

Ich hoffe für Sie ist immer noch klar, womit sich die User Experience beschäftigt? Falls nicht, hier eine kleine Zusammenfassung:

Gemäss Definition umfasst die User Experience alle Effekte, die ein Produkt oder ein Service den Benutzern bietet, und zwar vor, während und nach der Benutzung. Die User Experience wird dabei zentral vom User, dem System und dem Benutzungskontext beeinflusst.

Mehr dazu erfahren Sie im Blog "Was ist User Experience?"

Inbound Marketing fasst sich folgendermassen zusammen:

Das Ziel von Inbound Marketing ist, dass aus einer fremden Person ein Promoter gemacht werden kann.

Eine ausführlichere Erklärung dazu erhalten Sie im Beitrag "Inbound Marketing konkret". 

Der Suchprozess - die erste User Experience

Wenn wir uns vor Augen führen, wie ein User (oder in der Inbound-Sprache ein Fremder) ein Problem angeht, dann beginnt das meistens mit einer Google-Suche. Bereits da kann entscheidend sein, ob der User auf Ihrer Webseite landet oder auf Ihre Konkurrenz klickt. Probieren Sie das Problem, welches der User mit seiner Suche lösen möchte in der Metatag-Beschreibung aufzugreifen. Hier soll dem User klar gemacht werden, dass wenn er auf den Link klickt, sein Problem beantwortet wird. Damit Sie genau Wissen, wie Sie dem User helfen können, bedingt dies, dass Sie Ihre Personas und deren Probleme gut kennen. Wenn Sie bis jetzt alles richtig gemacht haben, durchläuft der User bereits eine erste positive Erfahrung im Zusammenspiel mit Ihrer Webseite. Klickt er schlussendlich auf Ihren Link, haben Sie das erste Ziel erreicht. Aufgrund des richtigen Keywords und der richtigen Fragestellung haben Sie den User auf Ihre Webseite geholt.

Welches Google-Ergebnis würden Sie hier anklicken?

Gratuliere, Ihr User befindet sich auf Ihrer Webseite - halten Sie ihn!

Nun ist es entscheidend, dass der User auf Ihrer Webseite bleibt. Wissen Sie in welcher Zeit sich ein User einen ersten Eindruck Ihrer Webseite macht? In kurzen 50 Millisekunden fällt er bereits ein erstes Urteil. Es werden Urteile zur Komplexität, Farbe, Design und Geschwindigkeit gefällt. Falls Sie nun eine komplett veraltete Webseite haben, kann nur der Textinhalt überzeugen. Besteht da bereits ein Chaos und der User kann sich im zu langen Text nicht zurecht finden, wird der User mit grosser Wahrscheinlichkeit Ihre Webseite verlassen. 

In diesem Moment, wo der User auf Ihre Webseite gelangt, ist die Aufmachung entscheidend. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Besucher ein attraktives Design vorfinden. Es muss nicht einmal verspielt sein. Manchmal sind die einfachsten Designs die besten. Schauen Sie, dass der Text entsprechend formatiert ist. Das heisst setzen Sie Überschriften, machen Sie einzelne Abschnitte und arbeiten Sie, wenn nötig mit Aufzählungen. Dies garantiert, dass sich der Leser schnell zurecht findet. Denn in dieser Phase der Recherche sucht der User direkt nach einer möglichen Antwort auf seine Problemstellung. Aus diesem Grund ist es wichtig, Überschriften zu haben, welche die Frage wieder aufnehmen. Untenstehendes Bild zeigt diesen Blogpost ohne Überschriften. Die Orientierung ist hier 

Beispieltext ohne Überschriften

Ihre Webseite soll wie ein Leitsystem wirken

Nachdem der Besuch via Google erfolgreich die passende Textpassage gefunden hat (denn oft liest man nicht den ganzen Artikel), ist es wichtig, Ihn auf der Webseite weiterzuführen. Dazu gibt es unterschiedliche Elemente, welche auf der Seite platziert werden sollten, um den User in ein Leitsystem zu bringen.

Die Gestaltung rund um Texte

  • Verlinken Sie einzelne Textabschnitte mit bestehenden Artikeln: Hier ist es wichtig, dass Sie die Links farblich hervorheben, damit der User die Stelle als Link erkennt.
  • Blenden Sie ähnliche Artikel zum bestehenden ein: Nutzen Sie den unteren Bereich der Seite, um auf ähnliche Artikel aufmerksam zu machen. Dem Kunden kann ebenfalls vermittelt werden, dass er sich in einer Art Kapitel befindet. Das soll ihm zeigen, dass weitere Artikel zum jetzigen gehören und ebenfalls interessant wären.

Zeigen Sie Ihrem User, dass er sich zum Beispiel in einer Blogserie befindet.

  • Benutzen Sie Call To Action Buttons um auf E-Books, Newsletter, Kontaktanfragen aufmerksam zu machen, falls es der Umstand erlaubt. Nicht immer ist das Ziel etwas zu verkaufen, denn je nach dem in welcher Inbound Phase sich der User befindet, will er noch gar nicht von Ihrem Angebot profitieren.

 

Was hier wohl sein wird?

Ein Beispiel für einen Call To Action Button

Klick mich

Animieren Sie Ihren Besucher, einen Schritt weiter zu gehen als er ursprünglich vor hatte. 

Beschränken Sie Ihre Landing Page auf das Wesentliche

Gelangt Ihr User auf Ihre Landing Page, ist es relevant, die wichtigsten Informationen zu platzieren. Bieten Sie als Beispiel ein E-Book oder ähnliches an und erklären Sie kurz, was das E-Book beinhaltet. Ist es ein Wettbewerb, informieren Sie den Benutzer bis wann er geht und was man gewinnen kann. Ist es eine Newsletter-Anmeldung, wäre wichtig zu wissen, wovon er handelt.

Das wichtigste auf der Landing Page ist das Formular. Wurde das Formular ausgefüllt, soll eine "Dankeschön-Seite" erscheinen. Doch statt nur sich zu bedanken, versuchen Sie den User auf weitere Inhalte Ihrer Webseite aufmerksam zu machen. Nutzen Sie auch hier Call To Action Buttons, welche sich hervorheben und den User dazu animieren, ihn anzuklicken. 

Der User ist weg - nehmen Sie wieder mit passenden Mitteilungen Kontakt auf

Ein wesentlicher Vorteil ist, dass Sie mithilfe von Landing Pages E-Mail-Adressen generieren können. Diese ist wichtig im Inbound Marketing Prozess, damit Sie den Lead mit weiteren relevanten Inhalten füttern können. Zum Beispiel können Sie einen Newsletter erstellen oder ein FollowUp E-Mail schicken. In beiden Fällen ist es wichtig, dass die Nachricht personalisiert ist, was die User Experience erhöht. Geht man in dieser Nachricht auf die konkrete Problemstellung ein, die der Lead hat, garantiert man wieder einen Zugriff auf die Webseite. Denn die Idee hinter der E-Mail oder dem Newsletter ist, dass der Lead aufgrund weiterführenden Informationen bezüglich seines Problems wieder auf Ihre Webseite gelangt. Je mehr Informationen Sie zu Ihrem Lead haben, umso passendere Mitteilungen können Sie verschicken. 

Was Sie mitnehmen sollen

Mit Inbound Marketing können Sie schon von Anfang an für eine vorzeitige User Experience sorgen.

  1. Indem Sie Ihre Personas kennen, können Sie Ihre Meta Descriptions zielgruppenorientiert erstellen. Ein erstes Erfolgserlebnis erscheint, wenn er in der Google-Suche bereits ein ansprechendes Resultat findet.
  2. Mit einem ansprechenden Design Ihrer Webseite können Sie den Besucher sicherlich auf Ihrer Webseite halten - unabhängig vom Text. Ist schlussendlich Text vorhanden, der überschaubar ist, müssen Sie keine Angst haben, dass der Besucher Ihre Webseite verlässt.
  3. Sorgen Sie mit unterschiedlichen Elementen, dass der Besucher auf Ihrer Webseite verweilt. CTA Buttons, interne Links, weiterführende Artikel oder Kapitelangaben unterstützen Ihren Besucher bei der Beschaffung zusätzlicher Informationen.
  4. Haben Sie es geschafft, dass der Besucher sich ein E-Book heruntergeladen hat oder sich für einen Newsletter angemeldet hat, ist es essenziell, ihm in einem weiteren Schritt die richtigen Informationen zukommen zu lassen. Je passender und personalisierter, umso glücklicher und verblüffter wird Ihr Lead sein und Ihrer Webseite einen erneuten Besuch abstatten. 

Bieten Sie Ihrem Besucher, Lead, Subscriber oder sogar Kunden ein gutes Erlebnis auf Ihrer Webseite. Es müssen nicht irgendwelche grafische Features sein. Es sind bereits kleine Dinge, welche Ihre Besucher schätzen werden.