08.Jun.2020

6 Workshop Methoden zur Analyse und Problemlösung

Wenn Sie eine klare Problemstellung oder mehrere Fragestellungen an einem Workshop beantworten möchten, bieten sich viele verschiedene Methoden an. Gemeinsam habe sie jedoch alle etwas: Je klarer Sie den Rahmen abstecken und je mehr Sie Ihre Teilnehmer miteinbeziehen, desto besser.
Michi Mauch
CEO & Digital Consultant
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Erfolgs-Interviews 

Wer liebt es, lange und breit über Probleme zu reden? Niemand, oder!? Darum kann die Methode der Erfolgs-Interviews , auch Appreciative Inquiry (AI) genannt,  in einem Workshop indirekt zur Problemidentifikation oder -lösung führen und gleichzeitig Spass machen.

Die Teilnehmer führen dabei erst gegenseitig ein Interview, bei dem erfragt wir, was besonders gut funktioniert hat. Dabei gehen Sie wie folgt vor:

  1. Kontext Erfragen mit den 5-W’s
    Was? Wann? Wo? Wer? Wie?
  2. Details Entdecken
    Was ist der aktuelle Stand, gibt es Hürden, welche Aktionen sind geplant oder könnten gemacht werden, was war überraschend, was ist die wichtigste Erkenntnis?
  3. Kernaussage finden
    Wie kann die Erfahrung zusammengefasst werden? Was ist der Springende Punkt? Was ist das Grundlegende Problem, welches gelöst wird?
  4. Rollentausch 
  5. Storytelling in einer 4er Gruppe
    Der Interviewer entwirft einen Titel und fasst die wichtigsten Highlights zusammen
  6. Zusammenfassung der Erkenntnisse
    z.B. auf einer Flipchart die wichtigsten Erkenntnisse zusammenfassen und im Plenum besprechen
     
  • lösungsorienterter Ansatz zur Analyse von bestehenden Prozessen
  • wird oft in der Organisationsentwicklung eingesetzt
  • neue Ideen finden basierend auf Erfolgserlebnissen in der Vergangenheit
  • eignet sich für fachliche Herausforderungen in grösseren Gruppe
  • für 8-20 Teilnehmer

World Café

Das World Café ist ein Klassiker unter den Workshop Methoden. Dabei diskutieren Kleingruppen mit 3-5 Personen abwechselnd miteinander über 1-3 Fragestellungen und notieren ihre Ergebnisse auf der ‚Tischdecke‘. Nach 15 Minuten rotieren die Teilnehmer, jeweils ein Moderator bleibt am Tisch und begrüsst die neuen Gäste.

  • ideal zur Analyse und Problemlösung 
  • geeignet für den Einbezug von verschiedenen Disziplinen oder Abteilungen
  • hoher Interaktionsgrad und Einbindung aller Teilnehmer dank Kleingruppen
  • Schnelle Lösungsfindung für spezifisch Fragestellung
  • für 12-50 Teilnehmer

Fishbowl Podiumsdiskussion

Die Fishbowl Methode dient einerseits zu Aktivierung der Aufmerksamkeit, fördert die Meinungsbildung, Fähigkeiten des aktiven Zuhörens und führt dank einer fokussierten Diskussion oft effizient zu passenden Lösungen. Dabei bildet eine Gruppe einen Innen- und Aussenkreis. Der Innenkreis diskutiert die Fragestellungen stellvertretend für die gesamte Gruppe, alle anderen können jedoch kommentieren und Handzeichen geben.

  • für Meinungsbildung und Klärungsprozesse bei verschiedenen Standpunkten
  • führt schneller zu Ergebnis, da nicht alle gleichzeitig durcheinander sprechen
  • Wissen wird Plenum zur Verfügung gestellt
  • geeignet vor allem bei emotionalen Themen
  • für 8-20 Teilnehmer

Open Space

Vorab ist nur Ziel und Rahmen klar, Agenda wir erst an Workshop selbst erstellt. Gestartet wird dann mit einer Einleitung zu Prinzip der Open Space Methode. Danach werden Themen & Anliegen gesammelt, von welchen dann die Agenda für verschiedene Arbeitsgruppen abgeleitet werden. Nach der Erarbeitung definierten Themen stellen die Arbeitsgruppen Ihre Ergebnisse vor und diskutieren diese dann bei einer Abschlussrunde im Plenum.

  • hohe Motivation, da alle bei ihren Themen etwas beitragen können
  • Erfahrungsaustausch innerhalb der Gruppe 
  • geeignet zur Lösung von spezifischen Problemen und komplexen Fragestellungen
  • für 10 - 50 Teilnehmer

Flüstergruppen

Zu viele Köche verderben den Brei. Das passiert gelegentlich auch bei Workshops mit vielen Teilnehmern. Zu viele Inputs, Ideen, Einwände, Kommentare…
Dahingehend kann die Arbeit in einer Flüstergruppe sehr effektiv sein. Dabei wird in einer Kleingruppe von 2-4 Personen in einer kurzen Diskussion eine Meinung gebildet, welche später im Plenum eingebracht werden kann.

  • belebt Plenumsdiskussionen, da alle mit einbezogen werden
  • Meinungsbildung um Standpunkt zu beziehen
  • auch geeignet gedankliche Vorbereitung auf Vorträge
  • Reflexion von Diskussionen
  • für 8-50 Personen

Design Thinking

Design Thinking basiert auf der Annahme, dass Probleme besser interdisziplinär gelöst werden können. Bei dem Ansatz stehen die Bedürfnisse von Menschen im Vordergrund und werden aktiv in die Fragestellung mit einbezogen, um z.B. ein Webdesign zu entwickeln, welches den Ansprüchen der User gerecht wird. Im Kontext von Digital Marketing wird innerhalb des Design Thinkings vermehrt auf Persona-Profile und die Customer Journey Map zurückgegriffen. Der Ansatz kann aber für die Erarbeitung von diversen Strategien und Prozessen dienen, in welche verschiedenen Disziplinen interagieren.

  • Kombiniert die Expertise aus verschiedenen Disziplinen wie z.B. Design, Development, Marketing, Sales und Kundendienst
  • analysiert Nutzerverhalten und identifiziert somit wichtige Kriterien
  • neue Zusammenhänge entdecken und Erkenntnisse gewinnen
  • für 3-10 Personen

Wir unterstützen Sie auf dem Weg zur digitalen Transformation

Viele dieser Methoden haben wir in unseren Workshops bereits erfolgreich ausgesetzt und unsere Kunden bei der strategischen Ausarbeitung ihrer digitalen Strategie und Taktik unterstützt.
Gerne analysieren wir auch mit Ihnen Standort auf dem Weg zur digitalen Transformation und suchen gemeinsame Lösungen für mehr Kundenzentrierung und Erfolg!

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